Über uns
Wir, der Dörflihof Zweidlen
Ruhig und idyllisch seit 7 Generationen in der Familie Maag
Mit viel Herzblut und einer guten Portion Tatendrang führen Raphael und Flavia den Dörflihof in die nächste Generation. 2020 durften sie den Betrieb von Raphaels Eltern, Andreas und Brigitta Maag, übernehmen – ein besonderer Moment für die ganze Familie und ein weiterer Schritt in der langen Geschichte des Hofes, der inzwischen in der siebten Generation weitergeführt wird.
Raphael, gelernter Landwirt mit eidg. Diplom, steckt seine ganze Leidenschaft in Ackerbau, Reben und Mutterkuhhaltung – eine Ausrichtung, die schon im Jahr 2000 die frühere Milchwirtschaft abgelöst hat. Flavia bringt als Lehrerin ihre eigene Energie, Ruhe und Perspektive in den Hofalltag ein und ergänzt das Team dort, wo Herz, Kopf oder zusätzliche Hände gebraucht werden. Gemeinsam verbinden die beiden Tradition mit frischen Ideen und halten so den einzigen Landwirtschaftsbetrieb in Zweidlen-Dorf lebendig.
Der Rebbau hat übrigens Tradition: Schon Raphaels Grossvater pflegte die Reben, wenn auch die Ernte damals noch verkauft wurde. Erst seine Eltern wagten den Schritt zum eigenen Wein – ein Funke, der bis heute brennt. Mit Visionen, Mut und Neugier haben Raphael und Flavia das Sortiment weiterentwickelt und neue Sorten wie Gamaret oder Divico in die Region gebracht.
Besonders stolz sind sie darauf, ihr Wissen weiterzugeben: Der Dörflihof ist Lehrbetrieb – junge Menschen lernen hier Landwirtschaft so, wie sie sein soll: praxisnah, wertschätzend und mitten im echten Hofleben. Und wenn’s mal besonders streng wird, steht der Familienkreis verlässlich bereit und packt mit an.
Raffi und Flavia sind ein super Team. Ihre Weine sind sensationell und vor allem wieder mal etwas aus der Gegend, das sich zeigen – sorry – schmecken lassen kann. Ich bin mit meiner Tochter immer wieder gerne bei den Rindern und bestaune jedes Mal den Muni in seiner ganzen Stärke.
Zweidlen
Ein bisschen Info
Zweidlen ist ein Dorf und frühere (bis 1917) Zivilgemeinde im Zürcher Unterland. Es gehört zur politischen Gemeinde Glattfelden und grenzt im Westen an Weiach. Das ländlich geprägte Dörfchen liegt abseits der Verkehrsachsen in einem sich nach Osten öffnenden Tälchen.
Zweidlen, heute Teil von Glattfelden, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, geprägt von Wasser, Wandel und Widerstandskraft. Der Ortsname – ursprünglich „Zweintal“ oder „Zweidal“ – deutet auf eine frühe Siedlung an zwei Gewässern hin und erinnert an die landwirtschaftlichen Ursprünge der Region.
Mit der Industrialisierung setzte ein tiefgreifender Wandel ein: Die Glatt wurde zur Energiequelle für Spinnereien und Webereien, und 1919 veränderte das Rheinkraftwerk Eglisau–Glattfelden sogar die Landschaft, als das benachbarte Rheinsfelden verlegt werden musste. In derselben Zeit entstanden Bahnlinien, neue Strassen und später grosse Kiesgruben, die Zweidlen weiter formten. Auch militärisch spielte die Gegend mit der Sperrstelle Weiach eine strategische Rolle.
Kulturelle Bedeutung erhielt die Region, als Gottfried Keller sie in seinem „Grünen Heinrich“ verewigte.
Heute präsentiert sich Zweidlen als moderner Ortsteil von Glattfelden, der seine ländliche Herkunft, seine Nähe zum Wasser und seine historische Identität bewahrt – ein kleines Tal mit grosser Geschichte.


